Google aktualisiert Anleitung zur Bildentfernung aus Suchergebnissen

February 12, 2024

Google hat seine Dokumentation zur Entfernung von Bildern aus den Suchergebnissen aktualisiert. Diese Änderung ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen des Unternehmens, seine Richtlinien und Verfahren aktuell zu halten und das Feedback von Nutzern und Webmastern einzubeziehen. Die überarbeiteten Anleitungen sollen klarere und präzisere Sprache bieten und den Websitebetreibern dabei helfen, Bilder effektiv aus den Google-Suchergebnissen zu entfernen. Die Aktualisierung betrifft verschiedene Aspekte der Dokumentation und beinhaltet einen neuen Abschnitt zur Notfallentfernung von Bildern sowie detailliertere Anweisungen zum Einsatz der robots.txt-Datei und des noindex X-Robots-Tag HTTP-Headers. Hier sind einige der bemerkenswerten Änderungen zusammengefasst: Für die Notfallentfernung von Bildern, die auf der eigenen Webseite gehostet werden, empfiehlt Google nun den Einsatz des Removals-Tools. Dieses Werkzeug ermöglicht es, Bilder innerhalb von Stunden aus den Suchergebnissen zu entfernen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Bilder möglicherweise wieder in den Suchergebnissen auftauchen können, sobald die Entfernungsanfrage abgelaufen ist, sofern die Bilder nicht auch von der Seite entfernt oder anderweitig blockiert werden. Im Falle der Nichtnotfallentfernung gibt es zwei Methoden: die Verwendung von Disallow-Regeln in der robots.txt-Datei und die Implementierung des noindex X-Robots-Tag HTTP-Headers. Beide Methoden haben denselben Effekt, und die Wahl hängt von der Bequemlichkeit für die jeweilige Webseite ab. Google weist darauf hin, dass der Googlebot die URLs crawlen muss, um die HTTP-Header auszulesen, daher macht es keinen Sinn, beide Methoden gleichzeitig umzusetzen. Die Verwendung von robots.txt-Regeln wurde ebenfalls präzisiert. Um zu verhindern, dass Bilder von einer Webseite in den Suchergebnissen erscheinen, sollte eine robots.txt-Datei im Stammverzeichnis der Seite hinzugefügt werden, die das Bild hostet. Diese Methode erfordert etwas mehr Zeit für die Entfernung eines Bildes aus den Suchergebnissen, bietet jedoch mehr Flexibilität und Kontrolle durch die Verwendung von Wildcards oder Subpath-Blocking. Im Gegensatz zum Removals-Tool gelten die robots.txt-Regeln für alle Suchmaschinen. Darüber hinaus hat Google neue Abschnitte hinzugefügt, die die Nutzung des noindex X-Robots-Tag HTTP-Headers erläutern. Dieser kann Bilder auf der eigenen Webseite von den Suchergebnissen fernhalten, indem er zu den HTTP-Antwortheadern hinzugefügt wird. Es ist wichtig, das Crawling der Bild-URLs zu erlauben, damit Googlebot die noindex-Regel auslesen kann. Um sicherzustellen, dass ein bestimmtes Bild unabhängig von seinem Erscheinungsort blockiert wird, wird der Einsatz des noindex X-Robots-Tag HTTP-Headers empfohlen. Dies ist besonders relevant, wenn dasselbe Bild auf mehreren Seiten eingebettet ist. Die aktualisierte Dokumentation geht auch auf Szenarien ein, in denen Webseitenbetreiber keinen Zugriff auf den Server haben, der die Bilder hostet, wie es bei Content Delivery Networks (CDNs) oder bestimmten Content Management Systemen (CMS) der Fall sein könnte. In solchen Fällen könnte es notwendig sein, die Bilder komplett von der Webseite zu löschen. Die aktualisierten Anleitungen enthalten auch Beispiele zur Verwendung von Wildcard-Zeichen in Dateinamen, um mehrere Bilder mit einer gemeinsamen Dateinamensendung zu blockieren. So könnte eine Regel in der robots.txt-Datei erstellt werden, die alle Bilder mit einer bestimmten Endung im Dateinamen blockiert, indem ein Asterisk (*) verwendet wird. Die Überarbeitung der Dokumentation ist ein wichtiger Schritt für Google, um sicherzustellen, dass deren Hilfeseiten für Webmaster und Nutzer gleichermaßen nützlich und verständlich sind. Diese Änderungen unterstreichen die Bedeutung von Transparenz und Kontrolle über die online veröffentlichten Inhalte und bieten Websitebetreibern praktische Werkzeuge, um ihre Online-Präsenz im Hinblick auf die Suchergebnisse zu verwalten. Für Personen, die Bilder von sich selbst aus den Suchergebnissen entfernen möchten, verweist Google auf separate Ressourcen, die speziell dafür vorgesehen sind, persönliche Informationen aus den Suchergebnissen zu entfernen. Die Aktualisierungen in der Dokumentation sind bereits in Kraft und Google rät allen Webseitenbetreibern, die neuen Anweisungen zu prüfen und gegebenenfalls Anpassungen an ihren Webseiten vorzunehmen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Die Änderungen können dazu beitragen, die Kontrolle über die Darstellung der eigenen Inhalte in den Suchergebnissen zu verbessern und gleichzeitig die Privatsphäre und das Recht auf Vergessenwerden zu wahren.