Marketing im Wandel: Perspektiven und Statistiken für 2024

February 29, 2024

Im digitalen Zeitalter befinden sich Marketingstrategien und Werbebudgets in einem ständigen Wandel, angetrieben durch technologische Fortschritte und das veränderte Verhalten der Verbraucher. Der jüngste Bericht "Digital 2024: Global Overview" von DataReportal, erstellt in Zusammenarbeit mit We Are Social, Meltwater und Datenpartnern wie Semrush und Similarweb, liefert auf 561 Seiten detaillierte Einblicke in die Nutzung des Internets weltweit und präsentiert wesentliche Statistiken, die für Marketingfachleute im Jahr 2024 von Bedeutung sein werden. Die Ausgaben für digitale Werbung sind im Jahresvergleich um fast 11% gestiegen und machen nun 70% der gesamten Werbeausgaben von 1,03 Billionen US-Dollar im Jahr 2023 aus. Diese Zunahme von 10,6% verdeutlicht die wachsende Bedeutung des digitalen Marketings. Mit der Einführung von generativem AI verändert sich das Erscheinungsbild der Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) und die Möglichkeiten der Werbung im digitalen Raum. Marken müssen sich an diese Veränderungen anpassen und neue Wege finden, um Verbraucher zu erreichen. Besonders stark zugenommen haben dabei die Ausgaben für Online-Influencer und digitales Audio, während Online-Such- und Videoanzeigen über die Hälfte der gesamten digitalen Werbeausgaben ausmachen. Die Suchwerbung hat ebenfalls um 11% zugelegt, was 38,8% der gesamten digitalen Werbeausgaben entspricht. Trotz eines Anstiegs der Impressionsrate bleiben die Klickraten mit fast 2% stabil. Bedauerlicherweise steigen die durchschnittlichen Kosten pro Klick (CPC) weiter an, mit einer leichten Zunahme von 2,3% im Jahresvergleich. Fast die Hälfte aller Verbraucher nutzen Suchmaschinen für die Markenrecherche, die zu Kaufentscheidungen führt. Suchmaschinen bleiben somit das primäre Werkzeug für die Entdeckung neuer Marken, Produkte und Dienstleistungen. SEO ist keineswegs tot, sondern passt sich ständig aktuellen Trends, Algorithmusänderungen und neuen Technologien an. Obwohl Google den Marktanteil bei Suchmaschinen dominiert, gewinnt Bing an Boden, mit einem Anstieg von 11,2% im Jahresvergleich, möglicherweise begünstigt durch die Integration von generativem AI-Chat in die Suche und die Funktion von Bing als Browser für ChatGPT-Nutzer. Nach den Suchmaschinen sind soziale Medien der zweithäufigste Kanal, den Verbraucher für die Markenrecherche nutzen. In Kombination mit der Tatsache, dass Beiträge aus sozialen Netzwerken zunehmend in den Google-SERPs erscheinen, stellt das Social-Media-Marketing einen weiteren entscheidenden Bereich dar, in den Markenwerbetreibende investieren sollten. Verbraucher interagieren am häufigsten über soziale Medien mit Marken, indem sie Videos ansehen, Marken folgen, den Social-Share-Button auf der Website der Marke verwenden, auf beworbene Inhalte klicken und Marken auf sozialen Kanälen Fragen stellen. Google hat nicht nur scheinbar die Anzahl der Social-Media-Beiträge in den Suchergebnissen erhöht, sondern zeigt nun auch Engagement-Metriken wie Aufrufe, Kommentare und Likes an. Glücklicherweise kann man das Engagement mit Inhalten auf einigen Plattformen wie TikTok mithilfe eines beliebten oder trendigen Hashtags steigern. Obwohl sich einige Hashtags überschneiden, bieten die am häufigsten verwendeten Hashtags auf Instagram einzigartige Optionen für Reels und Bilder. Im Gegensatz dazu könnten B2B-Marketer feststellen, dass einige der am meisten verfolgten Hashtags auf LinkedIn effektiver sind, um Sichtbarkeit und Engagement zu steigern. Mit Videos von YouTube, TikTok und anderen sozialen Netzwerken, die in den Google-SERPs verstreut sind, wird es für Marken entscheidend sein, in Videoinhalte zu investieren, um die Aufmerksamkeit ihrer Zielkunden zu gewinnen. Verschiedene Arten von Videos erfreuen sich großer Beliebtheit, darunter auch ein vierstündiges Musikvideo von Nissan für sein neues Elektroautomodell, um Lo-Fi-Liebhaber zu erreichen. Verbraucherelektronik und Mode stehen an der Spitze der am häufigsten gesuchten Shopping-Begriffe bei Google. Daneben treiben auch spezifische Keywords, die Verbrauchern dabei helfen, die besten Angebote zu finden, Käufe voran. Um sicherzustellen, dass Ihre E-Commerce-Site in den Suchergebnissen für kaufinteressierte Personen erscheint, sollten Sie Wege finden, Inhalte mit Keywords zu nutzen, die die Konversionen steigern können. Beispielsweise sollten Sie, wenn Ihr Geschäft Gutscheincodes anbietet, in Erwägung ziehen, eine Seite auf Ihrer Website zu erstellen, die aktuelle Angebote präsentiert. Da die Zahl der Menschen, die das Internet jedes Jahr mit Mobiltelefonen nutzen, weiter wächst und die Zahl der Nutzer, die es über Laptop oder Desktop-Computer nutzen, abnimmt, ist es unerheblich, ob die Menschen zu Hause oder bei der Arbeit sind – sie bevorzugen jetzt mobile Geräte. Jedes digitale Erlebnis sollte mit Blick auf die mobile Leistung entworfen werden, von Website-Redesigns bis hin zu E-Mail-Marketingkampagnen. Die meisten Smartphone-Nutzer werden ein Android-Gerät verwenden, was bedeutet, dass Ihr Benutzererlebnis zwischen Ihrer Website und Ihrer App im Google Play Store konsistent sein sollte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Marketingfachleute dazu ermutigt werden, in mobile-freundliche digitale Erlebnisse, Social-Media-Inhalte und sichere generative AI-Tools für Markenwerbetreibende und Unternehmen zu investieren. Wir hoffen, dass diese Einblicke aus dem Digital 2024: Global Overview Report Ihnen helfen, eine gewinnbringende Marketingstrategie für 2024 zu entwickeln.