Sicher im Netzwerk Navigieren von Cyberangriffen bis SEO-Schutz
January 9, 2024

Im digitalen Zeitalter werden Unternehmen zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Online-Präsenz vor Cyberangriffen zu schützen. Eine der häufigsten und schädlichsten Formen solcher Angriffe ist das sogenannte "Spammy Foreign Language Hack", bei dem Hacker Tausende von Seiten in einer Fremdsprache erstellen und so die Suchmaschinenplatzierungen der betroffenen Websites beeinträchtigen. Dieses Phänomen wurde in der SEO-Community als "Japanese Keyword Hack" bekannt. John Mueller, ein prominenter Google Search Advocate, hat kürzlich in einem Reddit-Beitrag einem betroffenen Website-Betreiber geholfen, der über Nacht einen Anstieg von 20.000 japanischen und chinesischen Seiten auf seiner Website bemerkte, die nicht von ihm erstellt wurden. Mueller bot konkrete Lösungsvorschläge an, um das Problem zu bereinigen und zukünftige Sicherheitsverletzungen zu verhindern.
Mueller bestätigte, dass die Website gehackt worden war, und betonte die Notwendigkeit, die Schwachstellen zu ermitteln, durch die der Hacker Zugang erlangt hatte. Er riet dazu, zunächst die sichtbaren Seiten der Website zu säubern und anschließend sicherzustellen, dass alle bekannten Sicherheitslücken geschlossen werden. Hierfür könnten automatische Updates oder der Wechsel zu einem Hosting-Anbieter, der sich um Sicherheitsmaßnahmen kümmert, hilfreich sein.
Die SEO-Konsequenzen eines solchen Hacks können erheblich sein. Mueller erklärte, dass die wichtigsten Seiten der Website schnell von unerwünschtem Inhalt befreit und erneut indexiert werden können. Alte gehackte Seiten, die weiterhin indexiert, aber für Nutzer unsichtbar sind, würden keine Probleme verursachen und könnten monatelang ohne negative Auswirkungen in den Suchergebnissen verbleiben.
Darüber hinaus stellte Mueller klar, dass Spam-Backlinks, die auf diese unsichtbaren indexierten Seiten verweisen, nicht zwingend über das Disavow-Tool von Google abgewiesen werden müssen. Stattdessen empfahl er, die Säuberungsbemühungen auf den sichtbaren Inhalt der Website zu konzentrieren und zu verhindern, dass interne Suchergebnisse indexiert werden.
Der Website-Betreiber hatte auch nach Ratschlägen bezüglich spammy Backlinks gefragt, die dazu führten, dass interne Suchseiten indexiert wurden. Mueller erklärte, dass dies ein separates Problem sei und riet davon ab, diese Links abzuweisen, da die Seiten im Laufe der Zeit natürlich aus den Suchergebnissen verschwinden würden. Er schlug vor, Suchergebnisseiten proaktiv für neue oder bestehende Websites zu blockieren, um eine mögliche Ausnutzung durch Spammer zu verhindern.
Diese Interaktion mit Mueller unterstreicht die Bedeutung von proaktiven Maßnahmen, um zu verhindern, dass Hacking und Spam-Links die Suchrankings von Websites beeinträchtigen. Regelmäßige Sicherheitsupdates, Malware-Scans und Link-Audits sollten Teil der routinemäßigen Wartung sein. Websites tragen gemeinsam mit Suchmaschinen die Verantwortung dafür, Suchergebnisse frei von gehacktem und spammy Inhalt zu halten.
Das Wissen um die fortschreitenden Bedrohungen und die Verfügbarkeit von Ressourcen wie dem Rat von Experten wie John Mueller ist unerlässlich für jeden, der eine Online-Präsenz besitzt oder verwaltet. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben und die besten Praktiken für die Sicherheit und Integrität von Websites zu befolgen, um das Risiko von Cyberangriffen zu minimieren und das Vertrauen der Nutzer zu bewahren.