SEO und Online-Marketing im Wandel: Aktuelle Entwicklungen vom 20. Februar 2024

February 21, 2024

In der dynamischen Welt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und des Online-Marketings sind tägliche Updates und Anpassungen an der Tagesordnung. Am 20. Februar 2024 hat es wieder eine Reihe interessanter Entwicklungen gegeben, die sowohl für Webmaster als auch für digitale Marketer von Bedeutung sind. Hier ein Überblick über die Geschehnisse und Neuerungen in den Suchforen und bei Google. Die Unterstützung von strukturierten Daten für Produktvarianten bei Google ist eine der bedeutendsten Neuerungen. Diese strukturierten Daten bieten jetzt drei neue Eigenschaften – hasVariant, variesBy und productGroupID –, die darauf abzielen, die verschiedenen Arten, wie E-Commerce-Websites Produktvarianten auflisten, besser abzubilden. Diese Änderung könnte für Online-Shops entscheidende Vorteile bieten, da sie eine genauere und differenziertere Darstellung ihrer Produkte in den Suchergebnissen ermöglicht. Google Merchant Center hat ebenfalls eine wichtige Richtlinienaktualisierung erfahren. Bilder, die durch künstliche Intelligenz generiert wurden, müssen nun mit entsprechenden Metadaten gekennzeichnet werden. Diese Vorschrift verdeutlicht Googles Bemühen, Transparenz in Bezug auf KI-generierte Inhalte zu gewährleisten und gleichzeitig die Qualität der Shopping-Anzeigen sicherzustellen. Ein weiterer Test, der aktuell von Google durchgeführt wird, betrifft die Anzeige von Preisspannen in den lokalen Suchergebnissen für Restaurants. Bisher wurden die Preiskategorien durch ein bis drei Dollarzeichen angezeigt. Nun könnte es sein, dass Google stattdessen konkrete Preisspannen anzeigt, was Nutzern eine noch klarere Vorstellung von den zu erwartenden Kosten geben würde. Darüber hinaus wird Google die Berechnung der geschätzten Lieferzeiten im Google Merchant Center überarbeiten. Ab dem 9. April werden die Attribute min_handling_time und max_handling_time für die Verarbeitungszeit in den Produktangaben für Shopping-Anzeigen und kostenlose Einträge herangezogen, um realistischere Lieferzeitangaben machen zu können. John Mueller von Google hat sich erneut zu Webseiten geäußert, die die Google Indexing API fehlerhaft nutzen. Er betonte, dass solche Anwendungen nicht offiziell unterstützt werden und dass Websites, die die API auf diese Weise einsetzen, oft von geringer Qualität und spammy sind. Dennoch schätzt er das Engagement der Personen, die versuchen, das Potenzial der API weiter auszuschöpfen. In Bezug auf den Kundenservice bietet Google Search eine neue Funktion, die vorerst als Laborfunktion getestet wird. Mit dieser Funktion können Nutzer über Google Search einen Anruf bei einer Kundenhotline tätigen und Google wartet dann in der Warteschleife, bis ein Kundendienstmitarbeiter den Anruf entgegennimmt. Diese Funktion könnte die Kundeninteraktion stark vereinfachen und die Erfahrung mit Kundendiensthotlines verbessern. In einem weiteren interessanten Update, das nicht direkt mit den Suchforen zusammenhängt, wurde bekannt, dass Daniel Waisberg, ein Mitglied des Search Console Teams, von Israel in die Schweiz gewechselt ist und nun Teil des Teams bei Google Schweiz ist. Die genannten Entwicklungen sind nur einige Beispiele dafür, wie Google kontinuierlich daran arbeitet, die Sucherfahrung für Nutzer zu verbessern und gleichzeitig Webmastern und Online-Marketern Werkzeuge an die Hand gibt, um ihre Sichtbarkeit und Effektivität zu steigern. Diese Neuerungen spiegeln auch die wachsende Bedeutung von künstlicher Intelligenz im digitalen Marketing wider und fordern die Beteiligten auf, sich stets weiterzubilden und ihre Strategien anzupassen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.