Digitale Sichtbarkeit und Syndizierung: Herausforderungen und Strategien im SEO-Zeitalter

January 31, 2024

In der heutigen digitalen Landschaft ist die Sichtbarkeit im Internet von entscheidender Bedeutung. Unternehmen und Inhaltsanbieter konkurrieren um Top-Positionen in den Suchmaschinenergebnissen, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Eine der vielen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, ist die Frage, wie Suchmaschinen Inhalte bewerten, die über verschiedene Webseiten hinweg syndiziert werden. Kürzlich gab John Mueller von Google einige Einblicke in die Funktionsweise von Google, wenn es um syndizierte Inhalte und die damit verbundenen Signale geht. Lily Ray, eine Expertin im Bereich Suchmaschinenoptimierung, richtete eine Frage über das soziale Netzwerk X (vormals Twitter) an John Mueller. Sie fragte, was passiert, wenn Google entscheidet, die syndizierte Version eines Artikels als kanonische Quelle zu verwenden, selbst wenn auf der Partnerseite ein kanonischer Link zur Originalquelle gesetzt wird. Ihre Frage zielte darauf ab, zu verstehen, ob in solchen Fällen alle SEO-Werte, wie Link-Signale, Benutzererfahrungssignale und soziale Signale, zur URL des Partners konsolidiert werden. Sie brachte auch die Sorge zum Ausdruck, dass dies für die Originalwebsite einen "Opportunitätskosten" darstellen könnte, da sie potenziell SEO-Wert verliert. Mueller erklärte, dass die Angelegenheit komplex sei und dass Google nicht alle von Ray aufgelisteten Signale notwendigerweise nutzt. Er präzisierte nicht, welche Signale verwendet werden und welche nicht. Allerdings betonte er, dass, wenn Google eine Seite als kanonisch anerkennt, diese Seite wahrscheinlich von den Ranking-Systemen belohnt wird. Die Verwendung von Cross-Domain Canonical Tags bei syndizierten Inhalten ist seit langem eine gängige Praxis, um zu signalisieren, welche Version eines Inhalts die Hauptquelle darstellt. Jedoch hat Google im letzten Jahr seine Richtlinien aktualisiert und empfiehlt nicht mehr die Verwendung von Cross-Domain Canonical Tags für syndizierte Inhalte. Stattdessen schlägt Google vor, das Meta-Tag noindex auf der Partnerseite zu verwenden, um zu verhindern, dass Google die Seite überhaupt indiziert, wenn der Originalpublisher sicherstellen möchte, dass Link-Signale zu ihnen und nicht zum Syndikationspartner fließen. Mueller ging nicht spezifisch auf die Frage ein, was mit den Link-Signalen geschieht, aber er stellte klar, dass die als kanonisch erkannte Seite die ist, die von Googles Ranking-Systemen belohnt wird – und das ist letztlich das wichtigste Detail. Das Verständnis dieser Prozesse ist für Publisher und SEO-Experten entscheidend. Inhalte werden oft mit der Absicht syndiziert, die Reichweite zu erhöhen und mehr Leser zu erreichen. Wenn jedoch die Syndikationspartner in den Suchergebnissen höhere Positionen einnehmen, kann dies zu einem Verlust an Sichtbarkeit und Traffic für die Originalquelle führen. Außerdem kann es zu einem Verlust an wertvollen Backlinks kommen, wenn andere Webseiten auf die syndizierte Version anstatt auf das Original verlinken. Es gibt jedoch keine Einheitslösung für alle Situationen. Jeder Fall ist einzigartig und hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie der Autorität der beteiligten Websites, der Qualität und Einzigartigkeit des Inhalts sowie der Geschwindigkeit und Häufigkeit der Indexierung durch Google. Es ist wichtig, dass Publisher und SEOs die Risiken und Vorteile der Syndizierung gegenüberstellen und eine Strategie entwickeln, die auf ihre spezifischen Ziele und Umstände zugeschnitten ist. In Anbetracht der Komplexität des Themas und der ständigen Weiterentwicklung von Googles Algorithmen ist es unerlässlich, dass Publisher auf dem Laufenden bleiben und sich kontinuierlich über die besten Praktiken informieren. Die Nutzung von Tools wie Google Search Console und die Zusammenarbeit mit erfahrenen SEO-Experten können dabei helfen, die Sichtbarkeit von Inhalten zu maximieren und gleichzeitig die Integrität und den Wert der Originalinhalte zu bewahren. Angesichts der sich ständig verändernden Natur der Suchmaschinenoptimierung und des digitalen Marketings ist es wichtig, flexible und anpassungsfähige Ansätze zu verfolgen. Die Herausforderung, Inhalte effektiv zu syndizieren und gleichzeitig die SEO-Werte zu maximieren, erfordert eine ausgewogene Strategie, die sowohl die technischen Aspekte von SEO als auch die Bedürfnisse und das Verhalten der Zielgruppe berücksichtigt. Für Unternehmen wie dvision, die fortgeschrittene KI-Lösungen für programmatic SEO anbieten, ist es entscheidend, die neuesten Entwicklungen und Best Practices zu verstehen und anzuwenden. Indem sie datengesteuerte und skalierbare Ansätze nutzen, können sie die Markensichtbarkeit erhöhen und hochwertigen Traffic anziehen. Dies erfordert ein tiefgreifendes Verständnis dafür, wie Suchmaschinen wie Google Inhalte bewerten und wie man diese Erkenntnisse nutzen kann, um die Suchmaschinenoptimierung zu verstärken und die Online-Präsenz von Marken zu stärken. In einer Welt, in der Algorithmen die Regeln bestimmen, ist es für Publisher und SEO-Experten unerlässlich, auf dem neuesten Stand zu bleiben und ihre Strategien kontinuierlich zu verbessern. Nur so können sie sicherstellen, dass ihre Inhalte die gewünschte Aufmerksamkeit erhalten und dass ihre SEO-Bemühungen die bestmöglichen Ergebnisse liefern.